
Die F.M. Alexander-Technik LehrerInnen-Ausbildung Zürich (ATLAZ),
befindet sich in Zürich an der Regensbergstrasse 216 und ist zu
Fuss oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln vom Bahnhof Oerlikon leicht
erreichbar
(Bus 62 Richtung Unteraffoltern bis Oberwiesenstrasse
oder Tram 11 Richtung Auzelg bis Regensbergbrücke, von dort zu Fuss oder
mit dem Bus 62).
Die Räumlichkeiten sind der Ausbildung und den privaten Lektionen in
der F.M. Alexander-Technik gewidmet. Das Ehepaar Béatrice und Robin John Simmons-Heiz SVLAT MSTAT leitet zusammen die Schule.
Die Schule ist vom Schweizer. Verband der Lehrer und Lehrerinnen der F.M.
Alexander- Technik (SVLAT) anerkannt. Sie bietet eine dreijährige berufsbegleitende
Ausbildung in der F.M. Alexander-Technik an. Hochqualifiziertes Wissen wird
in einer unterstützenden, freundlichen Atmosphäre vermittelt. Das
Angebot enthält auch Weiterbildung und diverse vertiefende Workshops
in der F.M. Alexander-Technik sowie in der speziellen Arbeit von Prof. Raymond
Dart, der die Evolution der Bewegungsabläufe studiert hat.
ATLAZ ist einem hohen Niveau verpflichtet, das die Studierenden befähigt,
sowohl in der Schweiz als auch im Ausland zu praktizieren. Zwischen ATLAZ
und jedem Studierenden (die weibliche Form ist im ganzen Text miteinbezogen)
besteht während der Dauer der Ausbildung ein Vertrag, der beide Seiten
verpflichtet, ein offenes und angenehmes Verhältnis zu pflegen.
Béatrice Simmons-Heiz machte ihre Ausbildung von 1986 bis 1989 in Zürich bei Irma Rellstab, die ihrerseits ihre Ausbildung bei Peter Scott in London abschloss, der sein Diplom 1949 noch von F.M. Alexander erhielt.
Robin John Simmons studierte von 1969 bis 1971 mit Walter Carrington, der die von F.M. Alexander 1930 gegründete Ausbildungsschule nach dessen Tod 1955 weiterführte. Robin John Simmons leitete seine eigene von STAT anerkannte Ausbildungsschule von 1982 (seit 1997 assistiert von Béatrice Simmons) bis 2002, als die beiden in die Schweiz zogen. Hier übernahmen sie von Irma Rellstab die Schule, die seit 1988 besteht. Robin John Simmons gehört mittlerweile zu der älteren erfahrenen Generation der F.M. Alexander Lehrer. Er hat in London im Vorstand des englischen Verbandes STAT gewirkt und hat auch im Rahmen des Verbandes andere Schulen beaufsichtigt. Er ist zudem Lehrer von T'ai Chi Chíuan und unterrichtet seit über 30 Jahren die Bewegungslehre von Prof. Raymond Dart.
Zusammen mit seiner Frau Béatrice unterhielt er in London eine ergonomische
Beratungsstelle für Industrie und Betriebe und verkaufte benutzerfreundliche
Büro- und Zahnarztstühle.
Die verschiedenen Erfahrungshintergründe
der beiden Schulleiter schaffen eine kreative Verbindung und geben der Schule
eine spezielle Qualität und Atmospäre.
Ein Unterrichtsblock mit einer Teepause dauert 3.5 oder 4 Stunden. Es wird
individuell als auch in Gruppen gearbeitet.
Der Stundenplan ist so entworfen
worden, um den Studierenden, die einen weiteren Weg haben oder einer Teilzeitarbeit
nachgehen, entgegenzukommen.
| Montag | 14.00 bis 18.00 Uhr |
|---|---|
| Dienstag | 8.15 bis 11.45 Uhr |
| Donnerstag | 14.00 bis 18.00 Uhr (jeden zweiten Donnerstag bis 19.00 Uhr) |
| Freitag | 8.15 bis 11.45 Uhr |
SVLAT verlangt mindestens 1600 Stunden, die auf drei Jahre verteilt werden. Der Kurs kostet zur Zeit Sfr. 850.- im Monat.
Einmal pro Jahr findet für alle Studierenden der Schule ein Wochenende
ausserhalb von Zürich statt. Dieses Wochenende gehört zur Ausbildung
und dient der intensiven Vertiefung der Arbeit. Die Orte werden von der Schulleitung
sorgfältig ausgesucht. Das Wochenende bietet die Möglichkeit, in
einer anderen Umgebung und gegebenenfalls an einem spezifischen Thema zu
arbeiten, und wird von allen sehr geschätzt.
«Ein bemerkenswert vielfältig und reicher Nachmittag
an einer ausgezeichneten Schule
mit hohem Standard. Die Schule bietet den Studierenden Verhältnisse von
sehr hoher Qualität.»
Schulbesuch des Verbandes
Um ein qualitativ hochstehendes Niveau an individueller Betreuung gewährleisten
zu können, ist die Anzahl der Studierenden auf 10 beschränkt. Die
Studierenden erhalten pro Jahr zusätzlich vier Privatstunden mit den
Schulleitern und in regelmässigen Abständen werden die Fortschritte
der Studierenden in individuellen Gesprächen begutachtet. 
Gegen das Ende der Ausbildung im dritten Jahr schaffen wir verschiedene
Lehrsituationen, in denen uns die Studierenden wenn möglich in Gruppen
oder Privatlektionen assistieren können.
Nach Möglichkeit offerieren wir einen öffentlichen Wochenend-Workshop,
in denen uns die Studierenden als Mitlehrer in Gruppenarbeiten und Privatlektionen
helfen können.
Die Hauptarbeit besteht darin zu lernen, an sich selbst zu arbeiten und zu verstehen, wie F.M. Alexander die Technik für sich erarbeitet und weitergegeben hat. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um die richtigen Informationen dieser Arbeit mit wissenden Händen unter Supervision vermitteln zu können.
Der grösste Teil der Ausbildung besteht aus praktischer Arbeit. Hat ein Studierender gerade keine individuelle Betreuung eines Lehrers, ist er aufgefordert, alleine an sich selbst zu arbeiten, das heisst bewusste 'Inhibition' und bewusste 'Direktivení anzuwenden was immer er gerade auch macht.
Es werden auch Vorträge gehalten, Diskussionen zu bestimmten Themen
finden statt und es wird in kleinen Gruppen unter Betreuung gearbeitet. Die
Studierenden selbst halten kurze Referate über verschiedene wichtige
Themen. Die Anwendung der F.M. Alexander-Technik im täglichen Leben
und ihre Auswirkung auf ihr Denken, Handeln und ihr ganzes menschliches Sein
steht im Mittelpunkt und wird kontinuierlich beobachtet.
Manchmal arbeitet die ganze Klasse während einigen Wochen individuell
oder in Gruppen an einem gemeinsamen Thema. Die Erfahrungen und Beobachtungen
werden dann ausgetauscht und eventuell aufgezeichnet.
Wir lehren die Studierenden, wie sie ihre Präsenzzeit optimal mit der Arbeit an sich selbst ausnützen können, um ihr individuelles Verständnis von bewusster 'Inhibition' und bewussten 'Direktiven' in der Bewegung und in der Stille zu vertiefen.
Die Studierenden werden angewiesen, miteinander zu arbeiten und gemeinsam
gewisse Prozesse durchzuarbeiten. All diese "Prozessarbeit" basiert
während der ganzen Ausbildung auf bewusster 'Inhibition' und bewussten
'Direktiven'.
Wenn es sich zeigt, dass die Studierenden einen gewissen Grad der Arbeit an
sich selber, an kontinuierlicher 'Inhibition' und Direktiven' aufrechterhalten
können, werden sie diese Arbeit weiter mit dem neuen Stimulus des 'Hände-Anlegens'
vertiefen. Sie werden dies im Austausch mit Lehrern und Mitstudierenden (zum
Beispiel Studierende mit ähnlichem Erfahrungsgrad) ergründen.
Wir erwarten, dass es den Studierenden im 3. Jahr möglich ist, an allen Mitstudierenden zu arbeiten und kurze 'Turns' zu erteilen.
Sind die Studierenden unseres Erachtens fähig, dürfen sie unter unserer Supervision jüngeren Studierenden Lektionen von 30 Minuten geben. Beide Studierenden schreiben danach ihre Eindrücke kurz nieder.
Im letzten Teil der Ausbildung, werden die Studierenden einen Bekannten mitbringen, der noch nie eine Lektion gehabt hat, und ihm unter unserer Supervision die erste Lektion und eine Reihe darauffolgender Lektionen geben.
Die Lehrzeit in Wochenend-Workshops und Privatlektionen erfolgt bis Ende der Ausbildung und trägt zur Befähigung der Studierenden im Erteilen von Einzel- und Gruppenstunden bei. Das Schwergewicht liegt dabei beim Einzelunterricht.
«Ich fühle mich an der Schule
ATLAZ ausserordentlich gut aufgehoben und schätze die kompetente,
liebevolle Leitung des Unterrichts durch Béatrice und Robin John Simmons-Heiz.
Die beiden vermitteln mir die Technik in logischer und überzeugender
Weise, und es gelingt ihnen, mich voll dafür zu begeistern.»
Christian Z., Student
Von den Studierenden wird erwartet, dass sie sich regelmässig Aufzeichnungen von der Arbeit in der Schule machen. Wir empfehlen das Führen eines Tagebuches. Die übersichtlich geführten Notizen dienen primär dem Lernprozess der Studierenden und bilden die Basis für die regelmässigen Selbstbeobachtungsgespräche mit der Schulleitung. Die Studierenden werden auch angewiesen, ihr Wissen über die F.M. Alexander-Technik immer mehr in ihr Leben ausserhalb der Schule einfliessen zu lassen. Beispiele darüber werden in der Klasse ausgetauscht. Es werden im Verlauf der Ausbildung kurze Vorträge über verschiedene Themen gehalten.
Wir verlangen von den Studierenden, dass sie während der Ausbildungszeit alle vier Bücher von F.M. Alexander studieren und sich, wenn möglich, private Kopien davon anschaffen. Diskussionen und Vorträge finden regelmässig in der Schule statt. Kurze schriftliche Kommentare werden nach Beendigung jedes der Bücher verfasst. Den Studierenden steht eine Bibliothek mit den wichtigsten Büchern, Journalen und weiterführender Literatur zur Verfügung. Die Studierenden sollten sich auch mit weiterführender Literatur um die F.M. Alexander-Technik vertraut machen. Es ist empfehlenswert, während der Ausbildung einen Ordner anzulegen, in dem wichtige Zeitungsausschnitte, Bilder und relevante Artikel gesammelt werden.
Das Verfassen einer schriftlichen Diplomarbeit über ein spezielles Thema der F.M. Alexander-Technik ist Voraussetzung für die Diplomierung durch SVLAT.
Pro Woche werden durchschnittlich etwa 7 Stunden für Hausaufgaben verwendet.
Anatomie und Physiologie, die sich auf die tägliche praktische Arbeit
beziehen, werden fortlaufend nach Bedürfnis erabeitet und erklärt.
Dreimal
pro Jahr finden während zweier Wochen täglich Vorträge
in der für unsere Arbeit relevanten Anatomie und Physiologie statt.
Das Gebiet der Anatomie und Physiologie ist in 9 Blöcke aufgeteilt.
Der Schwerpunkt liegt im Vermitteln, wie der Körper aufgebaut ist und
wie das Bewusstsein Bewegung und Gleichgewicht beeinflusst (wie zum Beispiel
das 'Erschreckungs-Muster' oder die bewusste Kontrolle einzelner Nervenzellen,
usw.).
Ausser der Bibliothek verfügen wir über eine recht grosse Videothek
mit Filmen über die F.M. Alexander-Technik. Von Zeit zu Zeit wird ein
Video in der Klasse gezeigt.
Wöchentlich wird eine Stunde in evolutionärer
und individueller Bewegungsentwicklung (Dart) angeboten, und wir arbeiten
ebenso mit Stimme und Atem.
Wir pflegen Kontakte zu einem grossen Netz von F.M. Alexander-Lehrern mit Erfahrungen in ganz verschiedenen Bereichen und laden diese gerne als Gastlehrer oder Dozenten zu einem speziellen Thema ein. Diese Themen können zum Beispiel Yoga, Rennen, der Gebrauch des Pferdes und seines Reiters umfassen und stehen in Verbindung zur Anwendung der Prinzipien der F.M. Alexander-Technik.
Erfahrene, aber auch auch junge Lehrer besuchen die Schule von Zeit zu Zeit.
Wir haben Kontakt zu anderen Ausbildungsschulen im Ausland.
Wir unterstützen und beraten unsere Studierenden beim Aufbau und Unterhalt
einer eigenen Praxis. Manchmal geschieht dies in einem speziell gehaltenen
Workshop.
«Der Besuch in der Schule zeigt den klaren, offenen
Umgang der Lehrer mit den Studierenden, denen die Prinzipien der F.M. Alexander-Technik
in ebensolcher Art und Weise vermittelt werden. Eine anregende Mischung
von Auseinandersetzung auf verbaler und taktiler Ebene mit den Prinzipien,
von Lernenden und Lehrenden, gleichermassen im ständigen Wechsel zwischen
Anregung, Ruhe, Selbstreflexion sich bewegend.»
Schulbesuch des Verbandes
Wir offerieren den frisch diplomierten Lehrern die Möglichkeit, die
Schule im Sinne einer anschliessenden Lehr- und Weiterbildungszeit zu besuchen.
So können wir ihnen während des Aufbaus der eigenen Praxis und
in den Anfängen ihrer Privatlektionen wertvolle Unterstützung und
Hilfe bieten. Nach dieser Zeit sind Besuche von 'post-graduate' Studierenden
jederzeit willkommen, und manchmal bitten wir sie um Hilfe in der Schule.
Für die Weiterbildung ist es auch möglich, an unseren Schulwochenenden
teilzunehmen.
Die Studierenden an unserer Schule sind in der Regel älter als 25 Jahre.
Eine gewisse Lebenserfahrung ist eine wichtige Voraussetzung für diese
Ausbildung. Schulische Leistungen werden allenfalls in Betracht gezogen,
jedoch nicht so hoch bewertet wie Wachsamkeit und Aufmerksamkeit, Offenheit,
Bereitschaft, auf Neues einzugehen, zu lernen, sich zu verändern, klares
Interesse, Verpflichtung und Fähigkeit, an sich selbst zu arbeiten.
Die meisten Lehrer eröffnen nach ihrer Diplomierung eine eigene Praxis.
Es bieten sich aber auch Möglichkeiten die Arbeit in Erziehung, Musik,
Theater, Industrie, Heilkliniken und Sport usw. anzubieten.
Die Schule ist vom offiziell anerkannten Schweizerischen Verband der Lehrer
und Lehrerinnen der F.M. Alexander-Technik (SVLAT) genehmigt. Das ATLAZ-Diplom
ermöglicht den Lehrern den Beitritt zum SVLAT. Das erlaubt ihnen, den
Titel SVLAT hinter ihrem Namen zu führen, und der Beitritt wird mit
einer datierten Bescheinigung bestätigt.
SVLAT offeriert Weiterbildungskurse
und bietet einen Informationsservice an (Veröffentlichung einer offiziellen
Adressliste und Angebote der F.M. Alexander-Lehrer). Eine periodisch erscheinende
Zeitschrift, das SVLAT-Blatt, wird herausgegeben und nebst der jährlichen
Mitgliederversammlung lädt SVLAT auch zu einem jährlichen Treffen,
dem Forum der F.M. Alexander-Lehrer, ein. Durch die Verbindung von SVLAT
zu den 'affiliated societies' können Lehrer, die im Ausland praktizieren
möchten, weltweit unterstützt werden. Etwa alle drei Jahre findet
ein internationaler Kongress statt, bei dem sich Lehrer aus aller Welt treffen
und ihre Erfahrungen austauschen.
Interessenten bewerben sich schriftlich mit vorliegendem Formular und werden
danach zu einem Gespräch eingeladen. Es wird vorausgesetzt, dass BewerberInnen
Erfahrungen mit der F.M. Alexander-Technik haben. Die Schulleitung kann sie
gegebenenfalls anweisen, vor Beginn der Schule noch mehr individuelle Stunden
zu nehmen. Bei Aufnahme an der Schule unterzeichnen die Studierenden einen
Vertrag, der Statuten und Richtlinien der Schule enthält und das gegenseitige
Verhältnis von Schulleitung und Studierenden während der Ausbildungszeit
klärt. Der Vertrag enthält auch die Abmachung, dass Studierende
ohne Erlaubnis der Schulleitung während der Ausbildung keine Lektionen
erteilen dürfen.
Die Ausbildung kann zu jedem Zeitpunkt begonnen werden
und wir werden Sie willkommen heissen.
Anfragen richten Sie bitte an :
Béatrice oder Robin John Simmons
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